Bulb Fiction – Die Lüge von der Energiesparlampe

Quelle: http://kino.diepresse.com/upload/ KINO/bulbfiction_p.jpg

Der Dokumentarfilm Bulb Fiction von Christoph Mayr, der seit 16.09. in den öster­rei­chi­schen Kinos läuft, nimmt das Verbot der kon­ven­tio­nel­len Glühlampe zum Anlass, um die Machenschaften der Industrie, sowie den Widerstand gegen die „Richtlinie zur Regulierung von Lichtprodukten in pri­va­ten Haushalten“ zu por­trai­tie­ren. Es geht um die Macht der Industrie und ihrer Lobbys in der EU, die Verstrickung der Politik in die­se Machtstrukturen, um Profit und Scheinheiligkeit und um bewuss­te Fehlinformation des Verbrauchers.

Es geht außer­dem um die grund­le­gen­de Frage, ob die Güte des visu­el­len Umfelds, und somit unse­re Lebensqualität, ande­ren Belangen ohne wei­te­res unter­zu­ord­nen ist. Die Qualität des uns umge­ben­den Lichts stellt einen wich­ti­gen Wert dar, ein Wert, den man nicht am Altar eines unüber­leg­ten Umweltgewissens opfern soll­te.

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Bulb Fiction hat sich fol­gen­de Ziele gesetzt:

„(…) Konsumenten infor­mie­ren, mit Wissen zum Thema aus­stat­ten, sei­ne Wachsamkeit schär­fen, ihn zu mün­di­gem Verhalten ermun­tern, und um ihn zum Widerstand gegen Fremdbestimmung auf­zu­ru­fen.”

Am 17.Februar 2009 beschloss die EU das Ende der Glühbirne und zugleich den Zwang zum Umstieg auf „effi­zi­en­te­re” Gift(Spar)lam­pen.

Um den gigan­ti­schen Betrug von EU- und Lokalpolitik sowie Industrie an den EU-Bürgern in Erinnerung zu rufen:

  • es gab (gibt) Glühlampen mit einer Lebensdauer von 150.000h – nicht ver­füg­bar*
  • es gibt Glühlampen (Ampeln) mit einer Lebensdauer um 60.000h – nicht ver­füg­bar*
  • extre­me Ausstrahlung von „Elektrosmog” – gesund­heits­schäd­lich**
  • unna­tür­li­ches Lichtspektrum – gesund­heits­schäd­lich**
  • Lichtflackern – gesund­heits­schäd­lich** 

*  nicht ver­füg­bar bedeu­tet, für nor­ma­le Haushalte nicht ver­füg­bar!
**
gesund­heits­schäd­lich bedeu­tet, Gesundheitsschäden sind bekannt, nur die Tragweite und das Zusammenspiel ist nicht voll­stän­dig erforscht 

Wir möch­ten an die­ser Stelle nicht dar­über spe­ku­lie­ren WARUM und für WEN die Glühlampenverordnung ein­ge­führt wur­de,

aber eines ist sicher,

Volksgesundheit und Umweltschutz sind/​waren es nicht!

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Webseite: www.bulbfiction-derfilm.com

Download: hier oder Bulb Fiction - Die Lüge von der Energiesparlampe

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Kritiken:

  • Die Österreichische Filmkommission zeich­ne­te den Film mit dem Prädikatbeson­ders wert­voll“ aus.
  • 7/​10 Punkte auf http://www.filmering.at:

    „Mit sei­nem Dokumentarfilm lie­fert Mayr Ergebnisse sei­ner Recherchen über wirt­schaft­li­che und poli­ti­sche Motivationen zur zwang­haf­ten Einführung von Energiesparlampen und gibt dem Zuschauer damit die Möglichkeit eines kri­ti­schen Standpunkts. Bulb Fiction zeigt der Bevölkerung damit eine bis­her in den Hintergrund gedräng­te Position zum Thema „Glühlampenverbot“ auf und wird auf sei­ner Filmhomepage zu Recht mit dem Prädikat ’beson­ders wert­voll’ beschrie­ben.”

  •  9/​10 Punkte auf http://www.cineplexx.at
  • Alexander Musik von http://orf.at schreibt zum Film:

„Verwirrung und ein Overkill an Informationen stel­len sich wäh­rend Mayrs Suche nach der Wahrheit ein. Denn was tra­gen etwa die Bilder aus Schanghai und den Energiesparlampen-recy­celn­den Werkstätten Indiens dazu bei, die Mechanismen zu zei­gen, die zum Glühbirnenverbot führ­ten? Im Sinne die­ser sei­ner Absicht und der dra­ma­tur­gi­schen Stringenz hät­te sich Mayr man­chen Ausflug in die wei­te Welt spa­ren und sich aufs Epizentrum des Problems kon­zen­trie­ren kön­nen – auf Brüssel.

(…) Wie Boote in „Plastic Planet“ ver­lässt sich auch Mayr zur Verdeutlichung tech­ni­scher, poli­ti­scher und öko­no­mi­scher Prozeduren auf ani­mier­te Sequenzen – bloß, dass sie in ’Bulb Fiction’ weni­ger ori­gi­nell gestal­tet sind und an einen bie­de­ren Schulungsfilm erin­nern.

(…) Lob gebührt dem Filmemacher jeden­falls dafür, dass er auch eine sich stets als Ultima Ratio gerie­ren­de Organisation wie Greenpeace kri­tisch hin­ter­fragt. Denn Greenpeace, zeigt der Film, hat sich schon ganz früh publi­kums­wirk­sam dar­auf ein­ge­schos­sen, die Energiesparlampe zu pushen – und ist dabei geblie­ben, auch nach­dem eine unab­hän­gi­ge Studie zu einer ganz ande­ren Umweltbilanz für die Lampe gekom­men ist als der beju­bel­ten Kohlendioxid-Einsparung.”

Dubios sind auch ande­re soge­nann­te Umweltorganisationen, wie bei­spiels­wei­se der WWF. Hier zei­gen sie ihr wah­res Gesicht und wo ihre ursprüng­li­chen Interessen lie­gen!

WWF-Werbung für Giftlampen!

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Verwandte Artikel:

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Quellen:

  • http://www.bulbfiction-derfilm.com/
  • http://orf.at/stories/2078957/2078945/
  • http://www.filmering.at/kritik/13916-bulb-fiction-2011
  • http://www.cineplexx.at/content/filme/filmdetail.aspx?filmid=34386
  • http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2009:076:0003:0016:DE:PDF

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2 Responses to Bulb Fiction – Die Lüge von der Energiesparlampe

  1. dilly says:

    Absolutely indi­ted writ­ten con­tent, appre­cia­te it for entro­py. “The bra­vest thing you can do when you are not bra­ve is to pro­fess cou­ra­ge and act accord­in­gly.” by Corra Harris.

  2. snort says:

    Regards for hel­ping out, won­der­ful info.

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