Atomkraft: Solarstrom

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Solarstrom lässt Strompreise explo­die­ren”, so titeln die Zeitungen in die­sen Tagen. Den Konzernen kom­men die­se Alarmrufe gera­de recht, sug­ge­rie­ren sie doch, dass der Ökostrom an den seit Jahren stei­gen­den Preisen schuld sei. Dabei könn­te Strom viel bil­li­ger sein – seit Jahren sinkt der Einkaufspreis an der Leipziger Strombörse – auch dank Ökostrom. Doch die­sen Preisvorteil geben die Stromkonzerne nicht an die Kunden wei­ter, son­dern ste­cken ihn als Zusatzgewinn in die eige­ne Tasche, so die fol­gen­den Monitor-Recherchen im Ersten:

 Ob sich bei einem sol­chen bewölk­ten Wetter wie im ver­gan­ge­nen Juli Photovoltaik-Anlagen immer noch aus­zah­len, bleibt aller­dings offen. Dass ein haupt­säch­lich auf Photovoltaik basie­ren­des Energiesystem ohne Ausgleichsstrom nachts zu Spitzenzeiten leicht ein­kni­cken kann, ist auch ein­leuch­tend.

Außerdem ver­schlingt die Herstellung der Anlagen schon sehr viel Energie, was die Ammortisation weit nach hin­ten ver­schie­ben kann.

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