Natürliche Variation oder Einheitsbrei! (Der Reichtum der Menschheit)

Am 22.04.2012 ver­öf­fent­lich­te der „Der Kristall” einen bemer­kens­wer­ten Artikel über Rassentheorie und Integration, kurz, grund­le­gen­de Gedanken zu Multikulti.

Dabei ent­puppt sich die Gesinnungsgemeinschaft der Multi-Kulti-Gutmensch-Apostel als die größ­ten Rassisten schlecht­hin. In ihrem fana­ti­schen Gleichheitswahn has­sen sie die Verschiedenheit der Menschen, Rassen, Völker und Kulturen so sehr, daß sie alles dar­an set­zen, die ein­zig­ar­ti­ge Vielfalt mensch­li­cher Eigenart zu zer­stö­ren. Was bleibt ist ein Einheitsbrei ent­wur­zel­ter Individuen, die weder Beziehungen unter­ein­an­der, noch zu einem Stück des Planeten (Heimat) auf­bau­en kön­nen.

An die­ser Stelle soll­te man sich auch die Bedeutung des Wortes Rassismus in Erinnerung rufen. Denn Rassismus wird in ers­ter Linie als die Verachtung und Geringschätzung ande­rer Rassen, Völker und Kulturen ver­stan­den.

Ursprünglich bezeich­ne­te der „Erfinder” die­ses Begriffs, Leo Trotzki, sei­ne poli­ti­schen Gegner als Rassisten!

Guru

[Anm: Artikel sowie Bilder zwecks sinn­vol­ler Verallgemeinerung leicht geeän­dert]

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Der Reichtum der Menschheit ist bedroht. Bei die­ser Behauptung wird ein Großteil der Europäer ent­we­der nichts­sa­gend mit den Schultern zucken, oder aber die Stirn in Falten legen und an die gegen­wär­ti­gen Finanzprobleme, bes­ten­falls noch an den Reichtum mensch­li­cher Kulturgeschichte den­ken. Aber etwas ande­res ist gemeint. Die Zeiten, in denen der Niedergang der Völker nur auf kul­tu­rel­ler oder gar finan­zi­el­ler Ebene statt­fand, sind längst ver­gan­gen und damit auch die Möglichkeit eben­die­sem Niedergang in die­sen Bereichen ent­ge­gen­zu­wir­ken. Die Winde haben sich gedreht und was sich anfangs bloß wie ein ange­neh­mer Hauch in den Segeln der Völkerverständigung anfühl­te, hat sich inzwi­schen zum alles ver­schlin­gen­den Orkan gewan­delt. Wohl nicht umsonst nann­ten vie­le besorg­te Geister des frü­hen 20. Jahrhunderts die auf­zie­hen­den Wolken Sturmboten. Dieser Sturm ist nun da. Daß er bis­lang erst von den Wenigsten bemerkt, geschwei­ge denn als wirk­li­che Katastrophe erkannt wird, liegt allen­falls dar­an, daß wir uns gera­de in sei­nem wind­stil­len Auge befin­den. Von dort aus lässt sich frei­lich alles sehr ange­nehm beob­ach­ten, aber wehe jedem Beobachter, wenn Blitz und Donner über ihn her­ein­bre­chen und bin­nen Augenblicken alles in Brand set­zen, was tau­sen­de Jahre Geschichte her­vor­ge­bracht haben.

Dieser Wind und der Sturm, der sich aus ihm ent­wi­ckelt hat, ist die Rassenfrage. Wer nun die übli­chen Bilder von toben­den Nationalsozialisten, Krieg und Konzentrationslagern vor Augen hat, dem sei ver­zie­hen. Ist es doch heu­te nahe­zu unmög­lich, sich ein eige­nes, auf wis­sen­schaft­li­chen Grundlagen und einer wahr­haft huma­nis­ti­schen Wertvorstellung beru­hen­des Bild von die­ser Problematik zu machen. Auch den Demokraten sei ver­zie­hen. Verständlicherweise – das ist eine his­to­ri­sche und logi­sche Erkenntnis – braucht eine schwa­che staat­li­che Ordnung stets einen besieg­ten Gegner, um die Frage nach ihrer Legitimation nicht in der Gegenwart beant­wor­ten zu müs­sen. Ein altes System, sei es nun prak­ti­scher oder bloß theo­re­ti­scher Natur, bie­tet immer die Möglichkeit, die­se Frage in die Vergangenheit abzu­schie­ben und schlicht über das Alte zu tri­um­phie­ren.

Im Falle der gegen­wär­ti­gen Ideologie wird die Überwindung des bio­lo­gi­schen Völkergedankens als eine der größ­ten Errungenschaften der Weltgeschichte gefei­ert, erlaub­te doch sie erst die schein­ba­re Auflösung jed­we­der Art von Unterschieden und damit den Beginn eines radi­kal­so­zia­lis­ti­schen, d. h. auf einem uni­ver­sa­len Gleichheitsprinzip auf­bau­en­den Zeitalters.

Wer bereits in der Vergangenheit eini­ge Überlegungen zu die­ser Thematik ange­stellt hat, wird bereits hier die Crux an der gan­zen Sache bemer­ken: Es han­delt sich dabei bloß um Gedankengebäude, die ver­geb­lich ihr Gegenstück in der tat­säch­li­chen, d. h. mate­ri­el­len Realität suchen. Trotz aller Gleichheitsparolen sind die Menschen nun ein­mal unter­schied­lich und wis­sen dies in den aller­meis­ten Fällen auch. Die Liste die­ser Unterschiede ist lang. Der wohl fun­da­men­tals­te, bio­lo­gisch greif­ba­re Unterschied jedoch ist zwei­fels­oh­ne die Volkszugehörigkeit. Wer auch hier wie­der zusam­men­schreckt, der betrach­te die extre­me, heu­te staat­lich ver­ord­ne­te Ansicht dazu ruhig ein­mal im Spiegelbild der Geschichte.

Schon in den frü­hes­ten bekann­ten Aufzeichnungen wird zwi­schen den Völkern und ihren Eigenarten unter­schie­den. Das betrifft nicht bloß die Physiognomie, son­dern zumeist auch den Charakter. Gewiss, man mag nun anfüh­ren, daß es schon vor Jahrtausenden zu einem aus heu­ti­gem Verständnis unsäg­li­chen Rassismus gekom­men ist. Man den­ke dabei nur an die unrühm­li­chen Bezeichnungen, wel­che die osma­ni­schen Araber für die Neger in Afrika hat­ten, oder – um noch wei­ter zurück zu gehen – an die nicht gera­de schmei­chel­haf­te Anthropologie des römi­schen Feldherren Julius Caesar, wel­cher die dama­li­gen Germanen als ein­fäl­ti­ge Idioten beschrieb, denen die hohe Luftfeuchtigkeit die Hirne ver­neb­le.

Andererseits gibt es aller­dings eben­so vie­le, wenn nicht gar noch mehr Berichte, wel­che vol­ler Staunen für die ein­zig­ar­ti­gen Züge der Fremden sind. Gerade die Römer über­schlu­gen sich bei­spiels­wei­se irgend­wann im heim­li­chen oder auch hym­ni­schen Lob für die ger­ma­ni­schen Barbaren und es scheint, als wären sie die Ersten, wel­che das spä­ter auch roman­ti­sche Bild des edlen Wilden präg­ten. Auf Dauer siegt immer die Wahrheit. Und das Rom die Stärken der Germanen gera­de in einer Zeit des eige­nen kul­tu­rel­len und bio­lo­gi­schen Niederganges so fast schon pathe­tisch beju­bel­te, ist sicher­lich kein Zufall.

Eine Gruppe erhält eben erst durch die Abgrenzung zu einer ande­ren Gruppe die lebens­not­wen­di­ge Möglichkeit, sich selbst zu hin­ter­fra­gen, die eige­nen Verhaltensweisen kri­tisch zu über­den­ken und dann gege­be­nen­falls zu ändern. Ebenso wie die Natur seit eh und je die Anschauungen der Menschen geprägt hat, so wir­ken auch ande­re Völker und ihre Kulturen allein durch ihre Existenz und Eigenart. Nähme man nun den irrea­len Fall einer völ­lig frei von irgend­wel­chen Einflüssen ste­hen­den „Gruppe“ – ein Paradoxon –, so besä­ße sie kei­ner­lei Orientierung und wäre völ­lig der eige­nen Willkür aus­ge­lie­fert. Glücklicherweise jedoch ist alles auf der Welt ein Wechselspiel von Unterschieden und gleich einer Waage, loten sich die­se Verschiedenheiten aus, sodaß es in der mensch­li­chen Kulturgeschichte nur sel­ten und nie dau­er­haft irgend­wel­che schrof­fen fun­da­men­ta­len Übergänge gab.

Im Falle Roms kam die Einsicht der eige­nen Dekadenz jeden­falls zu spät. Die einst­mals mäch­tigs­te Stadt der Welt war inzwi­schen zu einem Babylon der Völker und Opfer sei­nes eige­nen Wohlstandes ver­kom­men und hat­te kei­ne Gelegenheit mehr, ihre eige­ne Trägheit gegen die leich­te, aber doch so drin­gend not­wen­di­ge Natur der Germanen aus­zu­lo­ten. Und so kam der Untergang.

Sicher exis­tiert jedoch auch der ande­re Fall, näm­lich daß ein Bestehen auf die Unterschiede zwi­schen zwei Gruppen, wel­ches man heu­te schlech­ter­dings als ras­sis­tisch bezeich­nen wür­de, der Zeit ange­mes­se­ner war. Hätte bei­spiels­wei­se das frü­he­re Rom wäh­rend sei­ner Feldzüge gegen die Germanen deren Züge für posi­tiv und ehren­haft befun­den, wäre wohl kei­ne effi­zi­en­te Eroberung mög­lich gewe­sen.

Es gilt der alte hegel­sche Grundsatz von These und Antithese, hin zur Synthese. Im Volksmund wür­de man sagen, daß man schlicht die Kurve krie­gen muss, um stets das ange­mes­se­ne Äquivalent zwi­schen Ideologie und Umständen zu fin­den. Darin mag man auch den Grund sehen, wes­halb die von halb­in­tel­li­gen­ten Intellektuellen seit Jahrtausenden gefor­der­te per­fek­te Weltanschauung noch immer nicht gefun­den ist. Jede Ideologie ist ein Kind ihrer Zeit und ver­geht auch mit ihr wie­der. Was bleibt ist die Realität.

Um es kurz klar­zu­stel­len, der Begriff Ideologie ist zu Unrecht sehr nega­tiv belegt. Er hat eigent­lich den­sel­ben ehr­ba­ren Wert wie die Realität und stellt ein not­wen­di­ges Komplementär zu ihr dar. Wer das Gegenteil behaup­tet, darf sich damit rüh­men, weder von der Geschichte noch vom Wesen der Menschheit irgend­et­was ver­stan­den zu haben. Oft gab es Versuche – und vor­der­grün­dig geht die Tendenz auch heu­te in die­se Richtung – jeg­li­che Art von Ideologien als nich­tig anzu­se­hen und die rei­ne Realität mit­samt ihrer Kunst, d. i. die Wissenschaft, allein als wahr und rich­tig zu betrach­ten. Das ist ein in vie­ler­lei Hinsicht höchst gefähr­li­cher Zustand, denn hier decken sich schein­bar in fata­ler Weise die Begriffe der Ideologie und der Realität. Die Realität wird zur Ideologie. Versuche einer sol­chen Anschauung gab es oft und sie füh­ren in der Regel zu – ver­ein­facht gesagt – küh­lem Zahlenglauben. Alles hat einen Preis, aber nichts einen Wert, könn­te der Volksmund hier wie­der ein­wer­fen. Radikaler Atheismus sowie Sozialismus sind bei­des nur Symptome die­ses Zustandes der einen Wissenschaftsgläubigkeit.

Der Geist die­ser Ideologie ist jedoch kei­nes­wegs wis­sen­schaft­lich im ganz­heit­li­chen und ehr­li­chen Sinne. Er ist viel­mehr – wie der Philosoph Arthur Trebitsch es aus­drü­cken wür­de – sekun­där beweg­lich. Das heißt nichts ande­res als gleich­ma­chend. Der gegen­wär­ti­ge Geist der angeb­li­chen Wissenschaftlichkeit stößt sich bru­tal an der Notwendigkeit einer irra­tio­na­len Ideologie als Bindeglied einer Gruppe. Das Problem wird sofort offen­sicht­lich: Er muss einen Teil sei­ner Wissenschaftlichkeit zuguns­ten der Ideologie opfern.

Gesellschaftlich gese­hen, ist eine sol­che ver­bin­den­de Ideologie in höchs­tem Maße real und damit auf ihre Art und Weise wahr. Wer ver­nein­te schon die fak­ti­sche Existenz all der tau­sen­den Glaubensvorstellung? Jedoch rein wis­sen­schaft­lich betrach­tet, ist jede Art von Irrationalität, jede Art von Ideologie als falsch, d. h. als Lüge zurück­zu­wei­sen.

Da es die gegen­wär­ti­ge Ideologie nun mit ihren Lügen soweit getrie­ben hat, daß der zu erwar­ten­de Schaden den Wert des ohne­hin immer lascher wer­den­den gesell­schaft­li­chen Zusammenhaltes jedoch bei wei­tem über­steigt, erscheint es unum­gäng­lich, über­kom­me­ne sozia­le Übereinkünfte zuguns­ten der Realität auf­zu­lö­sen.

Dieser Exkurs war not­wen­dig, denn oft­mals wird Befürwortern eines neu­en bio­lo­gi­schen Bewusstseins vor­ge­hal­ten, die sozia­le Ordnung zu stö­ren, was letz­ten Endes im Strafgesetzbuch bei Paragraphen über Volksverhetzung gip­felt. Die Konsequenz eines sol­chen öffent­li­chen Denkverbotes ist eben­so sim­pel wie ver­hee­rend. Wir erin­nern uns an die lebens­wich­ti­ge Notwendigkeit, sich in einer Gruppe durch immer neue Auslotungen wie­der selbst zu fan­gen und von deka­den­ten Niedergangserscheinungen zu rei­ni­gen. Dazu braucht man vor allem Bewegungsfreiraum in bei­de Richtungen und die Freiheit, bei­de davon ein­schla­gen zu kön­nen.

Im Falle der bio­lo­gi­schen Frage jedoch gibt es nur eine und zu allem Übel auch noch staat­lich ver­ord­ne­te Fahrtrichtung, näm­lich die soge­nann­te Multikultur. Dieser Begriff ist an sich jedoch nicht rich­tig, denn Kultur und Biologie sind zwei grund­le­gend ver­schie­de­ne Domänen. Nicht umsonst gibt es Ethnologen und Anthropologen. Ein Beispiel für Multikultur in der Praxis wäre allen­falls der ursprüng­lich aus Byzanz stam­men­de Baustil, wel­cher in Verbindung mit dem früh­christ­li­chen Kulturverständnis der Germanen zur Romanik wur­de. Die gegen­wär­ti­ge bio­lo­gi­sche Überflutung unse­res west­eu­ro­päi­schen Lebensraumes jedoch hat mit Kultur nur sekun­där etwas zu tun. Hier liegt auch schon der Grund, war­um selbst nach einem hal­ben Jahrhundert Einwanderung in Westeuropa die soge­nann­te „Kulturbereicherung“ noch immer ein Phantom ist, das bis­lang allen­falls in schö­nen Reden gesich­tet wur­de.

Um dies unmiss­ver­ständ­lich klar­zu­stel­len: Selbst auf kul­tu­rel­ler Ebene ist eine der­ar­ti­ge Immigration, wie wir sie erle­ben, nicht zu recht­fer­ti­gen. Besinnen wir uns zurück auf den hegel­schen Dreischritt (These-Antithese-Synthese) und mischen noch ein wenig all­ge­mei­nen Menschenverstand bei, dann ist es voll­kom­men klar, daß eine Kultur nur selbst über die Aufnahme von frem­den Elementen ent­schei­den kann und darf. Eine gewalt­sa­me Einimpfung frem­der Elemente führt kei­nes­wegs zu kul­tu­rel­ler Bereicherung, son­dern zu schwe­ren bis schwers­ten Identitätskrisen.

Gerne wird das Scheinargument ange­führt, daß es schon immer eine kul­tu­rel­le Fluktuation gege­ben habe. Gewiss, so ist es. Wer die­se Tatsache jedoch kon­se­quent wei­ter­denkt und auch einen Blick in die Geschichtsbücher nicht scheut, der wird sofort erken­nen, daß es stets nur ein­zel­ne Elemente waren, die als Moden oder tat­säch­li­che Errungenschaften von Kultur zu Kultur über­gin­gen. Damit jedoch ver­wan­delt sich das Argument für Multikultur in ein schlag­fer­ti­ges Argument dage­gen.

Was vie­le aber allei­ne aus den zu Beginn dar­ge­leg­ten ideo­lo­gi­schen Gründen nicht wahr­ha­ben wol­len, ist der Umstand, daß die Multikultur auch selbst auf einer viel fun­da­men­ta­le­ren Ebene denn der kul­tu­rel­len, näm­lich der bio­lo­gi­schen, unver­tret­bar ist.

Ebenso näm­lich wie stets nur ein begrenz­ter kul­tu­rel­ler Austausch statt­ge­fun­den hat, gab es auch sel­ten mehr als einen gerin­gen bio­lo­gi­schen. Hinzu kommt, daß ver­schie­de­ne Kulturen meist mehr oder min­der will­kür­lich inner­halb einer bio­lo­gi­schen Einheit exis­tie­ren. Man neh­me da bei­spiels­wei­se die kel­ti­sche und die ger­ma­ni­sche Kultur, wel­che trotz engs­ter bio­lo­gi­scher Verwandtschaft ihrer Träger eini­ge signi­fi­kan­te  Unterschiede auf­weist. Die bio­lo­gi­schen Variationen gehen in den aller­meis­ten Regionen der Erde naht­los inein­an­der über und stel­len dadurch ein har­mo­nisch kor­re­spon­die­ren­des Kolorit dar. Gerade des­we­gen war und ist es abso­lut unpro­ble­ma­tisch für eine Nation, Mitglieder der Nachbarstaaten auf­zu­neh­men, sei es aus wirt­schaft­li­chen oder emo­tio­na­len Gründen. Von der anti­ken bis zur prä­mo­der­nen Zeit war es bekannt­lich ja auch üblich, den Frieden durch grenz­über­grei­fen­de Vermählungen zu fes­ti­gen.

Geschieht dies in einem über­schau­ba­ren Umfeld und in über­schau­ba­rer Zahl, so ist dar­an sicher nichts Problematisches zu sehen, son­dern eher etwas Kluges und äußerst Diplomatisches. Zumeist spiel­ten sich sol­che Hochzeiten ja auch inner­halb der­sel­ben oder zumin­dest sehr nahe ver­wand­ten bio­lo­gi­schen Gruppe ab. Zur vor­erst letz­ten wah­ren kul­tu­rel­len Blüte Europas, näm­lich zur Zeit Goethes und Schillers, fan­den die­se Heiraten nur bis Italien oder Russland statt. Angesichts des­sen und der Tatsache, daß wir seit Beginn der Einwanderung im 20. Jhd. kei­nes­falls ein Aufleben der Kultur, son­dern viel­mehr ihren wei­te­ren Niedergang beob­ach­ten kön­nen, muss es doch höchst frag­lich erschei­nen, ob die bio­lo­gi­sche Vermischung von teils an ent­ge­gen­ge­setz­ten Enden der Erde behei­ma­te­ten Menschen als Notwendigkeit für die Erreichung einer neu­en Kulturstufe gel­ten darf. Vielmehr scheint das Gegenteil der Fall zu sein.

In der Tat ist es so, daß wir in der Geschichte immer wie­der Völkern begeg­nen, wel­che durch Überfremdung ihr kul­tu­rel­les Ende fan­den. Um noch ein­mal auf Rom zurück­zu­kom­men: Hier war dies genau der Fall. Die Vereinigung unzäh­li­ger Kulturen und ihrer Träger in ein und dem­sel­ben Rahmen führ­te nicht etwa zu gegen­sei­ti­ger Stütze und ins­ge­samt mehr Standhaftigkeit, son­dern zu Dekadenz, Zwietracht und Sittenverfall. Doch auch hier bewe­gen wir uns – wenn auch äußerst grenz­wer­tig – eher im Bereich eines kul­tu­rell moti­vier­ten Niederganges.

Völlig neu ist hin­ge­gen die Bedrohung eines bio­lo­gi­schen Verfalls. Selbst das kos­mo­po­li­ti­sche Rom nahm in den schlimms­ten Zeiten nicht so vie­le frem­de bio­lo­gi­sche Elemente auf, wie es heu­te in den euro­päi­schen Ländern der Fall ist. Erst die tech­ni­schen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts mach­ten die Verschiebung der­art gro­ßer Menschenmassen über­haupt mög­lich und dadurch erst kam es zu der exis­ten­zi­el­len Problematik, die uns heu­te für immer aus­zu­lö­schen droht.

Diese Worte mögen dras­tisch klin­gen, sind jedoch die leicht nach­zu­voll­zie­hen­de Antwort auf die bio­lo­gi­sche Multikultur. Die Geschichte kön­nen wir in die­sem Falle nicht um Beispiele bemü­hen, denn nie zuvor exis­tier­te eine ver­gleich­ba­re Situation. Nie zuvor stan­den gan­ze Völker der­ma­ßen abso­lut vor der voll­stän­dig und unwie­der­bring­li­chen Vernichtung. Denn eines muss klar sein: Während Kulturen – haupt­säch­lich als Folgen von Ideologien – kom­men und gehen, ist die Realität ein­zig­ar­tig und nie mehr in einen vor­he­ri­gen Zustand zurück­zu­ver­set­zen.

Gerade aus die­sem Grund ist es bei­na­he schon uner­träg­lich, mit wel­chem his­to­risch ein­ma­li­gen Leichtsinn an die­se his­to­risch ein­ma­li­ge Situation her­an­ge­gan­gen wird. Hätte man sorg­fäl­tig die ratio­na­len Argumente gegen­ein­an­der aus­ge­wo­gen – vor­aus­ge­setzt natür­lich man misst der Erhaltung der bio­lo­gi­schen Vielfalt über­haupt einen Wert zu – dann hät­te man bereits früh­zei­tig die unglaub­li­che Gefahr für die euro­päi­schen Völker erkannt und nie­mals gar erst den Begriff Multikultur ins Leben geru­fen. Die Einwanderungsprogramme wären mit äußers­ter Konsequenz zum Ende geführt wor­den und hät­ten nicht im bis heu­te anhal­ten­den Nachziehen gan­zer Sippen gemün­det. Doch es kam bekannt­lich anders. Aus der gan­zen Welt, vor­nehm­lich dar­un­ter aus Kleinasien und Afrika, eher neben­säch­lich aus Asien, kamen und kom­men die Menschen.

Man muss sich bewusst machen, mit was für einer Situation wir es hier zu tun haben. Es kann bloß noch ein­mal betont wer­den: Nie zuvor in der gesam­ten Menschheitsgeschichte gibt es einen ver­gleich­ba­ren Fall von über­re­gio­na­ler Einwanderung. Um den bio­lo­gi­schen Aspekt die­ser Tatsache zu ver­deut­li­chen sei hier auf eine Grafik ver­wie­sen, wel­che die ras­si­sche Ähnlichkeit eini­ger grob umfass­ten Gruppen angibt.

In ein und den­sel­ben Lebensraum kata­pul­tiert, ist die Vermischung und gegen­sei­ti­ge Auflösung bloß eine Frage der Zeit. Paradoxerweise sind es daher gera­de die erklär­ten Anti-Rassisten, wel­che für das grau­sams­te Verbrechen an allen Rassen ver­ant­wort­lich sind, näm­lich ihre end­gül­ti­ge Vernichtung. Die Eigenheiten der ver­schie­de­nen bio­lo­gi­schen Gruppen wer­den von ihnen der­art gering geschätzt, daß es für sie kei­nen Grund gibt, die­se zu bewah­ren. Oftmals sind es dage­gen gera­de die als Rassisten Verschrienen, wel­che sich in Wahrheit um ein umfas­sen­de­res Verständnis der Menschheit bemü­hen und dabei weder Denkverbote noch ihre Ideologien fürch­ten. Meist sind sie es erst, wel­che den unglaub­li­chen, kaum in Worte zu fas­sen­den Reichtum der mensch­li­chen Diversität wirk­lich ehren und zu schät­zen wis­sen. Und es besteht kein Zweifel: Erst die Beschäftigung mit der Vielfalt des Menschen kann zu die­sem ganz­heit­li­chen Bild füh­ren.

Es erscheint daher gera­de­zu schick­sal­haft, daß das zwang­haf­te Bewahrenwollen der Rassen in ihrer abso­lu­ten Zerstörung gip­feln muss. Denn wohl zu kei­ner ande­ren Zeit wur­de so wenig Rücksicht auf die indi­vi­du­el­len bio­lo­gi­schen Unterschiede der Völker genom­men. Allen das Gleiche, so lau­tet die Parole. Daß jede bio­lo­gi­sche Gemeinschaft dabei ihre eige­nen Erfolgsrezepte hat, wird getrost igno­riert; sie wer­den wahl­los in den­sel­ben Topf gewor­fen und solan­ge weich­ge­kocht, bis nur noch eine trä­ge Einheitsmasse übrig­bleibt. Es ent­behrt jeder Vorstellung, wie die­ser geschichts- und gesichts­lo­se Homunculus aus­se­hen soll.

In die­sem Kontext muss jedoch unbe­dingt auf die gegen­wär­ti­ge Entwicklung spe­zi­ell in Deutschland hin­ge­wie­sen wer­den, weil sie beweist, daß selbst trotz eini­ger viel­ver­spre­chen­der Ansätze die Rassenfrage noch immer nicht als Problem erkannt wur­de und ent­spre­chend falsch behan­delt wird. Die Bewegung Sarrazin hat die Immigrationsdebatte zwar wie­der ins Licht der öffent­li­chen Diskussion gebracht und sie sozu­sa­gen wie­der salon­fä­hig gemacht, aber was ihre Anhänger for­dern, ist bald noch gefähr­li­cher als die Multikultur selbst. Zu beob­ach­ten war näm­lich im Vorfeld, daß die Einwanderer sich um Integration kei­ne Gedanken mach­ten. Sie blie­ben lie­ber unter sich. Das ist eine natür­li­che und sicher nicht unsym­pa­thi­sche Einstellung. Für sie zähl­ten vor­nehm­lich die wirt­schaft­li­chen Vorteile, wel­che sie in Europa genie­ßen. Die Anhänger des jüngst zur Massenbewegung avan­cier­ten Integrationismus jedoch for­dern die Eingliederung in den Volkskörper der Gastvölker. Sie bemän­geln das zwei­fels­oh­ne vie­ler­orts exis­tie­ren­de Schmarotzertum und wol­len des­halb die Ghettos auf­lö­sen und die fremd­län­di­schen Einwanderer in das jewei­li­ge euro­päi­sche Volk ein­glie­dern. Dabei ahnen sie gar nicht, wel­ches Unheil sie damit beschwö­ren.

Kann ein aus öko­no­mi­schen Gründen ein­ge­wan­der­ter Außer-Europäer noch genau­so gut wie­der in sei­ne ange­stamm­te Heimat zurück­ge­sen­det wer­den, so wird dies bei Vermischung mit dem Gastvolk zuneh­mend schwie­ri­ger. Und noch schlim­mer: Integration führt zu nicht wie­der aus­zu­glei­chen­der Vermischung meh­re­rer Völker. Man stel­le sich bei­spiels­wei­se vor, wie die ca. 60 Millionen ver­blie­be­nen Volksdeutschen die 20 Millionen aus­län­di­scher Bevölkerung auf­neh­men und ein­glie­dern soll, ohne dabei mas­si­ve Einbußen in sei­ner eige­nen bio­lo­gi­schen Wesenheit machen zu müs­sen. Sollte die­ser Integrationismus erfolg­reich sein, bedeu­tet dies auf ewig das Ende für das Volk der Deutschen.

Ohne wei­ter auf die ande­re Bedrohung, näm­lich schlicht das lei­se Aussterben der euro­päi­schen Völker durch Überalterung und die heim­li­che Übernahme des Landes durch Fremde zu bespre­chen, soll zuletzt noch eine völ­lig unge­wöhn­li­che aber eben­so wich­ti­ge Feststellung gemacht wer­den: Es geht nicht nur um uns.

Die Rassenfrage hat inzwi­schen ein Ausmaß ange­nom­men, daß alle Völker der Erde als bedroht ein­ge­stuft wer­den kön­nen. Daß es gera­de uns in Europa zu aller erst aus der Geschichte til­gen soll, ist dabei nur der Anfang. Die Entwicklung wird hier nicht auf­hö­ren und auch vor den ande­ren Kontinenten nicht halt machen, wenn sie sich nicht ver­bis­sen dage­gen weh­ren. In Europa ist davon noch bei­na­he nichts zu mer­ken. Wir schrei­ten lachend und unbe­küm­mert zur Schlachtbank.

Natürlich zählt hier­zu­lan­de zunächst das eige­ne Überleben, damit die Welt nicht ver­gisst, wer wir waren und wer unse­re Kinder sind. Gleichzeitig jedoch geht es um die ein­zig­ar­ti­ge Vielfalt aller Menschen. Es sei nur jedem Skeptiker ans Herz gelegt, in die Wunderwelt der Anthropologie ein­zu­tau­chen und vor den Wundern der Natur in Ehrfurcht zu erstar­ren. Man wird fest­stel­len, daß die Menschen sehr viel unglei­cher sind, als man es zuvor viel­leicht ver­mu­tet hät­te. Doch gera­de das macht uns aus und die­se Einzigartigkeit ver­bin­det uns alle. Sie gilt es zu bewah­ren. Das ist der wah­re Reichtum der Menschheit.

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Originalpublikation: Der Kristal: Der Reichtum der Menschheit von Multikulti bedroht.

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DerKristall

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3 Responses to Natürliche Variation oder Einheitsbrei! (Der Reichtum der Menschheit)

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