Karotz – Teleschirm des 21. Jahrhunderts

Wer den Roman 1984 von Eric Arthur Blair (George Orwell) kennt, kann sich vor­stel­len, was mit dem Begriff Teleschirm hier gemeint ist. Es geht nicht um die Flimmerkiste in vie­len Wohnzimmern, auch nicht um den Teleprompter, der den Alltag man­cher öffent­li­cher Redner auf simp­les Ablesen redu­ziert, son­dern um ein Gerät zur Überwachung der Untertanen in den eige­nen vier Wänden.

Teleschirm aus der Verfilmung „1984” von Michael Radford

In Orwells’s Roman besitzt der Teleschirm einen Bildschirm, eine Kamera, Lautsprecher und ein Mikrofon. Big Brother kann damit Propagandafilme zei­gen, spielt Propagandamusik, filmt die Untertanen in ihren Wohnungen und regis­triert jedes Wort und jedes Geräusch. In ande­ren Worten:

Totale Überwachung.

Während in der Welt von Orwell’s Dystopie die Installation eines sol­chen Teleschirms zu Hause Zwang ist, und man z.B. auch ver­pflich­tet ist jeden Morgen am gemein­schaft­li­chen Turnen vor dem Bildschirm unter dem wachen­den Auge des Big Brother teil­zu­neh­men, sind die Menschen heut­zu­ta­ge in der Realität anschei­nend schon bereit, sich ein tech­nisch sehr ver­wand­tes Gerät frei­wil­lig in den Haushalt zu implan­tie­ren.

Ein Karotz Standardmodell

Möglich wird das durch einen nied­lich wir­ken­den elek­tro­ni­schen Hasen genannt Karotz der Firma Mindscape für nicht ganz 200€. Auch wenn die­ses Ding harm­los erscheint, hat es das Plastiknagetier tech­nisch faust­dick hin­ter sei­nen Polycarbon-Ohren. Auf dem offi­zi­el­len Blog von Karotz wird das Produkt so beschrie­ben:

Karotz ist ein intel­li­gen­tes, kom­mu­ni­zie­ren­des, hasen­för­mi­ges Objekt, das sich über WiFi mit dem Internet ver­bin­det. Karotz ist der idea­le Begleiter. Er ist hübsch, nied­lich, lus­tig und gebil­det. Karotz ist außer­ge­wöhn­lich: Er kann spre­chen, hören, gehor­chen und sei­ne Ohren bewe­gen! Es tut alles, um sich nütz­lich zu machen und Sie zu unter­hal­ten!

Die Entwickler haben sich sogar eine klei­ne Geschichte zu ihrem Hasen aus Plastik und Silizium aus­ge­dacht:

2009 durch­lie­fen wir auf unse­rem Hasenplaneten eine in der Geschichte bis­her ein­ma­li­ge, Wirtschaftskrise und unse­re Art wur­de fast aus­ge­rot­tet (schnief, schnief …). Dadurch wur­de die Rettung der intel­li­gen­ten Hasen eine Angelegenheit natio­na­ler Priorität und führ­te zu einer glo­ba­len Mobilmachung. (…)

(…) Unsere Fortpflanzung hat begon­nen … Wir wol­len die Welt erobern und unse­re all­um­fas­sen­de Wärme in jeden Haushalt brin­gen!

Wenn das nicht mal inter­es­sant ist! Anscheinend sind Wirtschaftskrisen in der gan­zen Galaxie Gang und Gebe … und die Lösung scheint in einer glo­ba­len Nation inklu­si­ve Mobilmachung zu lie­gen. Klingt nicht gera­de nach Spass … Naja, es gibt krea­ti­ve­re Geschichten!

Was kann denn nun die­ses intel­li­gen­te wel­ten­ver­nich­ten­de Objekt im Hasenformat so alles? Hier ein offi­zi­el­ler Werbeclip dazu:

video

Die Hersteller wer­ben damit, dass ihr Karotz …

  • … freie Anrufe vom Smartphone zum Karotz …
  • … freie Anrufe von Karotz zu Karotz …
  • … eine Benachrichtigung, wenn ihr Kind nach Hause kommt …
  • … Foto- und Filmaufnahmen im Bereich des Karotz …
  • … Unterhaltungsmöglichkeiten wie das Abspielen von MP3s  und die Verwendung sozia­ler Netzwerke …

… ermög­li­chen wird. Außerdem lie­gen schon die Pläne vie­ler wei­te­rer her­un­ter­lad– & erwerb­ba­rer Applikationen auf den Schreibtischen der Entwickler. In Zukunft wird es z.B. mög­lich sein, dass ihr Karotz  Ihnen den Facebook-Status Ihrer Freunde und der Seiten, die Ihnen gefal­len, vor­liest. Gleiches gilt für alle mög­li­chen R.S.S.-Feeds: „Karotz bie­tet Ihnen alle Informationen, die Sie ver­fol­gen möch­ten. Sie kön­nen Ihre Wunschnachrichten ver­fol­gen: Sport, Weltgeschehen, Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Klatsch …”. Das eige­ne Smartphone dient dabei als Fernsteuerung und Empfangsgerät.

Besonders inter­es­sant fin­de ich die Anwendung mit der auto­ma­ti­sier­ba­ren Benachrichtigung, wenn jemand in die Nähe des Karotz kommt:

Diese Anwendung infor­miert Sie mit­tels RFID oder Sprachsteuerung, wenn jemand Ihr Heim betritt. Karotz schickt Ihnen eine E‑Mail oder eine SMS, die Sie mit dem Namen der Person und dem Inhalt der Nachricht per­so­na­li­sie­ren kön­nen.

Wenn zum Beispiel Ihr Kind aus der Schule nach Hause kommt, teilt es dies Karotz mit einem Nanoz oder durch Sprache mit, und Sie erhal­ten eine E‑Mail oder SMS mit dem Text „Peter ist aus der Schule zurück.”

Die dabei ver­wen­de­ten Nanoz, sind klei­ne RFID-Chips im Hasenkostüm, die bequem in jede Kindertasche pas­sen und auf den Mutterkarotz ein­stell­bar sind. Aber auch mit­tels ein­fa­cher Spracherkennung sprin­gen schon die Ohren und Antennen des Karotz an. Big Brother wür­de bei sol­chen Möglichkeiten das Wasser im Munde zusam­men­lau­fen!

 

 

Warum ist denn die­ser Hase gefähr­lich?

Vielleicht sieht der eine oder die ande­re noch nicht die Gefahr, die hin­ter solch einem harm­los wir­ken­den Gerät ste­cken kann (abge­se­hen davon, dass per­sön­li­che Kommunikation immer bes­ser für das Familienklima ist und man sich sowas gar nicht erst anschaf­fen soll­te).
Ich pfle­ge bei sol­chen Dingen stets zu sagen: „Wehret den Anfängen!”
Vielleicht ist die­se klei­ne Maschine in die­sem Entwicklungsstadium noch unbe­denk­lich, aller­dings möch­te ich hier auf ande­re elek­tro­ni­sche Geräte ver­wei­sen, die sich als wah­re Datensammelkraken ent­puppt haben: Auf dem iPhone und dem iPad wur­de im April 2011 durch unab­hän­gi­ge Journalisten zufäl­lig eine Datei ent­deckt, die seit dem iOS 4 Update genaue Bewegungsprofile ihrer Nutzer inklu­si­ve Zeitangaben erstellt. Diese wird dann ohne Bestätigung bei der nächs­ten Synchronisation mit dem Heimcomputer auf der Festplatte gespei­chert. Auch der bri­ti­sche Guardian berich­te­te dar­über in einem län­ge­ren Artikel. Wozu man die gewon­ne­nen Personendaten braucht wur­de von Apple am Ende einer 15.200-Wörter lan­gen Nutzungsbedingungserklärung für die Verwendung des iTunes-Programms unter dem Punkt Location-Based Services wie folgt dar­ge­stellt (die­ses Programm wird für die Synchronisierung des iPod, iPad & iPhone ver­wen­det):

Diese Daten wer­den anonym in einer Form gesam­melt, wel­che sie nicht per­sön­lich iden­ti­fi­zier­bar macht, und wird von Apple, unse­ren Partnern und unse­ren Lizenznehmern ver­wen­det, um orts­ba­sier­te Produkte und Leistungen zur Verfügung zu stel­len und zu ver­bes­sern. Zum Beispiel kön­nen wir geo­gra­phi­sche Daten mit den Applikations-Anbietern tei­len wenn sie deren Standort-Dienste ver­wen­den.

Einen Absatz wei­ter steht noch:

Der Umgang mit durch Drittparteien gesam­mel­ten Informationen, wel­che Standortdaten und Kontaktdetails beinhal­ten kön­nen, wer­den von deren Datenschutz-Bestimmungen gere­gelt. Wir emp­feh­len Ihnen sich über die Datenschutz-Bestimmungen sol­cher Drittparteien zu infor­mie­ren.

Und solch ein Gerät, bei des­sen Anschaffung für daten­schutz­be­wuss­te Konsumenten noch ein Rattenschwanz an Arbeit drin steckt, soll nun mit einem wei­ßen Datenschwamm-Karnickel ver­bun­den wer­den? Nimmt man sol­che erschre­cken­den Erkenntnisse über die Handhabung per­sön­li­cher Daten mit den schlei­chen­den Datenschutzmißständen von Google und Facebook zusam­men, die ja in den ver­schie­dens­ten Applikationen des iPhone und Karotz zur Anwendung kom­men, und lässt man dann noch alle Fäden bei einer Multimediaschnittstelle in Form die­ses Plastikhasen im eige­nen Wohnzimmer zusam­men­lau­fen, so addiert sich zumin­des­tens in mei­nem Kopf eine gefähr­li­che Gewitterwolke zusam­men.

Die USamerikanische Polizei ist schon soweit, die Gesichtserkennung des iPhone zur Erfassung bio­me­tri­scher Daten und der Identifizierung von ver­däch­ti­gen Personen zu ver­wen­den, wie in den Artikeln von Welt Online am 14.07.2011 oder ORF am 13.07.2011 berich­tet wird. Doch brau­chen die Behörden wirk­lich noch solch tech­ni­schen Schnickschnack, wenn doch die Untertanen ganz bequem zu Hause aus­spio­niert wer­den kön­nen, noch dazu frei­wil­lig? Ich beob­ach­te schon seit gerau­mer Zeit, wie Schritt für Schritt der Umgang mit per­sön­li­chen Daten gelo­ckert wird und sich die Menschen mehr und mehr an die Überwachungsmaßnahmen gewöh­nen. Das Schlimmste ist aber, dass die Menschen mitt­ler­wei­le schon frei­wil­lig einen Privat-Striptease hin­le­gen und z.B. auf Sozialplattformen wie Facebook der Welt ihren kom­plet­ten Alltag dar­le­gen.

Man kann den Entwicklern des Karotz natür­lich ver­trau­en, wenn man will. Man kann auch den vie­len Drittanbietern und Apple ver­trau­en, wenn man will.
Man darf aber nicht ver­ges­sen, dass vie­le Firmen, je grö­ßer des­to eher, beson­ders im Kapitalismus dem Gewinnprinzip und weni­ger mora­li­schen Wertvorstellungen unter­lie­gen! Lässt man die­se Tatsache mal außen vor und schreibt dem fran­zö­si­schen Unternehmen Mindscape gute Absichten zu, so sticht trotz­dem noch die ohr­wurm­ver­däch­ti­ge Musik im gezeig­ten Werbeclip her­vor. Können sie sich an den Text oder des­sen Botschaft erin­nern? Wenn nicht, dann lade ich sie ein, sich den Werbefilm noch­mal anzu­hö­ren:

Gonna take my pho­to out (Ich neh­me mein Foto raus)
Gonna show I’m a real good scout (Zeige dass ich ein echt guter Späher bin)
Is this what we’­ve beco­me (ist es das was wir gewor­den sind)
To pro­ve that I am one of you (um zu bewei­sen dass ich eine von euch bin)
Gotta put my fin­ger­tip in the ink (wer­de ich mei­ne Fingerspitze in Tinte tun)
so when I sin you will know it (sodass wenn ich sün­di­ge ihr es wisst)
and ever­y­bo­dy else (und jeder and­re auch)
And all of the time (und die gan­ze Zeit)
you bet­ter get back in line (gehst du bes­ser zurück in die Reihe)
’cau­se if you don’t you know (weil wenn nicht weißt du)
there’s hell to pay. (dort ist die Hölle zum Bezahlen)
Gonna let you feel me up (ich werd dich mich abtas­ten las­sen)
Haven’t you had enough (hat­test du nicht genug)
Do what I am told (ich tu was mir gesagt wur­de)
stand insi­de the fold (ich steh inner­halb der Herde)
Gonna let you ques­ti­on me (ich lass dich mich befra­gen)
turn around and say I’m free (dreh um und sag ich bin frei)
but I’ve done not­hing wrong (aber ich habe nichts falsch gemacht)
except wri­ting this song (außer dies Lied zu schrei­ben)
 
Das rest­li­che Ende gibt es noch in der eng­li­schen Version zu hören:
and OK fine (und OK fein)
I’ll get back in line (ich geh zurück in die Reihe)
’cau­se if I don’t I know (weil wenn nicht weiß ich)
there’s hell to pay (dort ist die Hölle zum Bezahlen)
I won’t try to fight (ich werd nicht ver­su­chen zu kämp­fen)
or try to stand up high (oder ver­su­chen mich zu erhe­ben)
I won’t think that I’m dif­fe­rent (ich werd nicht den­ken dass ich anders bin)
’cau­se I’m not (weil ich es nicht bin)
 

Handzeichen des Baphomet

Warum nimmt man solch ein Lied als Werbemusik? Will man den Kunden sub­til sug­ge­rie­ren, dass sie gefäl­ligst bra­ve gehor­sa­me Untertanen sein sol­len, die sich auch noch frei­wil­lig aus­spio­nie­ren las­sen sol­len, weil sie ansons­ten Höllenqualen erlei­den wer­den? Der Text könn­te glatt direkt aus Orwell’s berühm­tem Roman stam­men. In der eng­li­schen Version des Werbeclips sieht man zusätz­lich am Ende eini­ge ahnungs­lo­se Menschen das Handzeichen des Baphomet machen. Das okkul­te Symbol wird ger­ne von Satanisten ver­wen­det, aber auch in der Musikindustrie und in der Politik kann man bei geschärf­ter Wahrnehmung des­sen Verwendung öfters beob­ach­ten. Auch das wei­ße Kaninchen bie­tet Raum für Interpretation. So wird es seit Alice in Wonderland („fol­ge dem wei­ßen Kaninchen”)  als ein Symbol für Gehirnwäsche ver­wen­det und hat in vie­len Filmen und in der Musik dem­entspre­chend Eingang gefun­den (The Matrix, Black Swan, Jefferson Airplane, etc.).

video
 
Addiert man alles zusam­men mit den ange­prie­se­nen Produkteigenschaften, so ist zumin­dest für mich der Gedanke an gute Absichten erlo­schen! Selbstverständlich kann es sich bei all dem um unglück­li­che Zufälle oder Überinterpretation han­deln, aber das ver­ant­wort­li­che Produktmarketing soll­te
wis­sen, dass es damit an/​in die Grenzen der Privatsphäre stößt. Ich den­ke mir dabei ganz ein­fach „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist bes­ser” … und die Kontrolle über mei­ne Privatangelegenheiten möch­te ich mir behal­ten!

Selbst wenn man im Allgemeinen vor­sich­tig und bedacht mit sei­nen Informationen, beson­ders im Internet umgeht, kann man sich trotz­dem nie sicher sein, in wel­chem Computer, bei wel­cher Firma oder Regierung nicht schon ein genau­es Profil sei­ner Persönlichkeit, sei­ner Wünsche und Vorlieben, sei­nes Konsumverhaltens und sei­nes „Gefahrenpotenzials” vor­liegt. Auch wenn man nie irgend­wel­che Daten von sich in ein Medium ein­ge­ge­ben hat, so kön­nen Firmen z.B. über die Postings und Fotoveröffentlichungen von Freunden auf Facebook (jetzt neu inklu­si­ve auto­ma­ti­scher Gesichtserkennung) an ein ordent­li­ches Maß an unfrei­wil­lig-ver­öf­fent­lich­ten Informationen her­an­kom­men.

Ich kann prin­zi­pi­ell nur zu äußers­ter Vorsicht im Umgang mit per­sön­li­chen Daten raten und zur Eigenrecherche – vor allem Kindern soll­te der rich­ti­ge Umgang mit dem Internet und den ande­ren Medien bei­gebracht wer­den. Wäre ein (vor­über­ge­hen­der) Boykott sol­cher inva­si­ver Produkte ein geeig­ne­tes Mittel um Druck auf die Unternehmen aus­zu­üben? Wer sowas als adäquat erach­ten wür­de, kann dar­über nach­den­ken. Die Verwendung des „Echten Lebens” (im digi­ta­len Jargon auch als „real life” bezeich­net) zum Treffen und Plaudern mit Freunden soll­te man ohne­hin immer bevor­zu­gen. Für den Kontakt mit wei­ter ent­fern­ten Liebmenschen ist die gute alte Email den Datenkraken wie Google+, Facebook und StudiVZ in Sachen Datenschutz immer noch haus­hoch über­le­gen (außer man ver­wen­det natür­lich Googlemail …). Die Königin der siche­ren Kommunikation stellt aber immer noch die klas­si­sche Post dar – mit ihrem seit Zeitaltern bewähr­ten Briefgeheimnis.

Damit sich der Mensch als frei­es Individuum ent­fal­ten und damit auch die Gemeinschaft als Ganzes ver­bes­sern kann, braucht man eine geschütz­te Privatsphäre. Wir soll­ten uns dar­an betei­li­gen, dass das so bleibt! 🙂

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PS: Als ich Karotz das ers­te mal sah kam mir wit­zi­ger­wei­se die­se bekann­te Szene aus Monthy Python’s Die Ritter der Kokosnuss in den Sinn. Viel Spass beim Anschaun:

video

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Download: hier oder Karotz
— Alice –   hier oder Alice In Wonderland - White Rabbit - Jefferson Airplane
— Monty – hier oder Monty Python - Die Ritter Der Kokosnuss - Killer-Kaninchen

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6 Responses to Karotz – Teleschirm des 21. Jahrhunderts

  1. Kenner says:

    Hallo!

    Ob die gute alte Post oder E‑Mail zu den siche­ren Nachrichtenmedien gehört möch­te ich doch bezwei­feln. Ein biß­chen Dampf und der Brief ist offen, oder ganz ein­fach der Verlust der Sendung.
    Wie all­ge­mein bekannt sein soll­te wer­den sämt­li­che E‑Mails in USRAEL zumin­dest zwi­schen­ge­spei­chert und nach diver­sen Schlagwörtern durch­sucht.

    Abhilfe gegen die Überwachung bei E‑Mails, das gute alte PGP mit hohem Schlüssel, bei vie­len reno­mier­ten „Security Companies” geh­aßt.

    Bye

  2. Totems says:

    Tja man soll­te eben nie­mals einem süßen Häschen traun…
    Auch wenn die­se Erfindung viel­leicht noch nicht „soo” viel über­wa­chen kann.. die Richtung ist mehr als bedenk­lich und dann sich auch noch frei­wil­lig dem aus­set­zen… krank!

    Das Werbe Video ist sowie­so der kränks­te scheiß über­haupt – sel­ten so eine psy­cho-musik gehört. Ich dach­te erst das ist eine Parodie.. weil bei den text und der stim­mung.. das is zu wild um wahr zu sein, aber es scheint die mei­nen das ernst.… tja das ist echt zach!

  3. guru says:

    Hi,
    Karotz zu ver­harm­lo­sen fin­de ich doch etwas zu gut­gläu­big, um nicht zu sagen naiv.
    Dieses Häschen ermög­licht ein­mal eine lücken­lo­se 24h-Überwachung im „Intimbereich”, sowie auch die Möglichkeit von direk­ter Rückkopplung (Feedback).
    Den meis­ten Leuten scheint es nicht bewußt zu sein, dass sie bzw. ihr Verhalten schon jetzt außer­halb der Privatsphäre einer mehr oder weni­ger voll­stän­di­gen Überwachung unter­lie­gen.
    Als Schlagworte möch­te ich nur Bankomatkarte, Kreditkarte, Video und RFID-Chip in diver­sen Ausweisen erwäh­nen. Weiter soll­te bekannt sein, dass sämt­li­che Software mitt­ler­wei­le das „cal­ling home”, getarnt als „Update” durch­füh­ren.
    Wenn die über­mit­tel­ten Daten bzw. Verhaltensweisen nur für Zwecke der Marktforschung aus­ge­wer­tet wer­den, ist dies die harm­lo­ses­te bzw. naivs­te Annahme!

    Servus

  4. guru says:

    Hallo!

    Ein klei­ner Update zu Smartphones:
    Wer ein sol­ches Gerät sein Eigen nennt, trägt letzt­end­lich einen Spion in sei­ner Tasche her­um!
    Selbst Security-Software ermög­licht eine voll­stän­di­ge Überwachung via Diebstahlschutz oder Kindersicherung.
    Am Besten Finger weg von sol­chen Geräten und zurück zum guten alten Telefon, Überwachungsmöglichkeiten sind auch hier vor­han­den, aber nicht so gezielt!

    MfG

  5. Grosir says:

    Thanks like your Karotz – Teleschirm des 21. JahrhundertsSatyagraha

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